Puppenspiel in der Pausenhalle... PDF
Mittwoch, den 15. November 2017

theatermaskenEine Theateraufführung mal ganz anders

Der Fauststoff zählt zu den am meisten verarbeiteten Themen und spiegelt sich in vielen Büchern und Filmen wieder. Es geht eigentlich immer um das Gute und das Böse. So auch in dem Puppenspiel, das die Schüler der 7. und 8. Klassen am 6.10.2017 besuchen durften.
Ein Puppenspieler stellte in 5 Auszügen mit seinen Marionetten die Geschichte des Dr. Faust in der Pausenhalle dar.

Dr. Faust war ein schlauer und ehrgeiziger Mann, der sich schwierige Fragen über das Leben stellte. Um Antworten zu kriegen, beschwor er einen Teufel herbei. Der Teufel, Mephistopheles, sollte ihm alle seine Fragen beantworten und sein Lebensglück liefern. Dieser bot Faust einen Pakt mit den Bedingungen an, dass Faust nicht mehr in die Kirche gehe und niemals über den Pakt spreche. Er würde alles bekommen, was er sich wünschte, keinen Geldmangel erleiden und Antworten auf alle Fragen erhalten. Dafür musste er dem Teufel aber seine Seele überlassen. Dr. Heinrich Faust erlebt daraufhin ein paar schöne Jahre, in denen seine Wünsche in Erfüllung gingen und er wieder Lebensglück hatte, aber nach einiger Zeit wurde er unsicher, was den Teufel betrifft. Er stellte sich die Frage, ob das alles so richtig war. Er wollte seine Seele nicht verlieren. Aber am Ende muss er in die Hölle.

Für die Schüler der Klassen 7 und 8 waren es unterhaltsame 90 Minuten, in denen sie mit vielen akustischen und visuellen Besonderheiten konfrontiert wurden. Plötzliche Knallereien überraschten genauso wie das Auftreten einer neuen Stimme oder einer neuen Marionette. Besonders unterhaltsam war auch die Figur Hans Wurst, der das ernsthafte Geschehen an so manchen Stellen lustig kommentiert.

Es war eine eindrucksvolle Vorstellung, die vom Puppenspieler größte Konzentration abforderte und uns Schüler gut unterhielt.

Greta Gerdes, Klasse 8b