Leistungsbewertung PDF

 

In der Qualifikationsphase werden die sechs Notenstufen von „sehr gut" bis „ungenügend" weiter differenziert und in Punkte von 15 bis 00 umgerechnet.

Dabei gilt:

Punkte 15 14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01 00
Notenstufe 1+ 1 1- 2+ 2 2- 3+ 3 3- 4+ 4 4- 5+ 5 5- 6

In allen Unterrichtsfächern sind schriftliche, mündliche und gegebenenfalls praktische Leistungen nachzuweisen. Die Leistungsermittlung erfolgt in Form von Klausuren und durch die Ermittlung von sonstigen Leistungen.

Klausuren beziehen sich in der Regel auf eine Unterrichtseinheit. Sie enthalten Aufgabenstellungen, welche die Verknüpfung der im Unterricht behandelten Inhalte befördern, mehrere Anforderungsbereiche umfassen und eigene Transferleistungen der Schüler ermöglichen. Am Gymnasium Gadebusch wird in allen Unterrichtsfächern in jedem Halbjahr eine Klausur mit einer Dauer von 90 Minuten (Ausnahme: Deutsch) geschrieben. An einem Tag darf nur eine Klausur geschrieben werden und in einer Woche sollen nicht mehr als drei Klausuren geschrieben werden. Hat ein Schüler eine Klausur versäumt, so wird diese in der Regel an einem zentralen Nachschreibetermin nachgeholt. In diesem Fall sind in einer Woche auch vier Klausuren zulässig. Bereits zu Beginn des Schuljahres werden in einem zentralen Klausurenplan alle entsprechenden Termine veröffentlicht.

Wird als Grundlage der Notengebung die Punktbewertung gewählt, gelten in allen Fächern gleiche Bewertungsmaßstäbe. Liegt bei mehr als der Hälfte der Klausuren eines Kurses das Ergebnis unter fünf Punkten, wird die Klausur in der Regel nicht bewertet. Mit Zustimmung des Schulleiters sind begründete Ausnahmen zulässig.
In der Qualifikationsphase gehen die Klausuren mit einem Anteil von 50 Prozent in die Gesamtbewertung des Halbjahres ein.

Neben den Klausuren sind in jedem Unterrichtsfach in jedem Halbjahr in der Regel mindestens drei sonstige Noten zu erteilen, wobei maximal eine dieser Noten eine unterrichtsbegleitende Noten sein kann. Diese ersetzt und erweitert die bisherige „Mitarbeitsnote".
Durch die unterrichtsbegleitenden Noten wird eine Vielzahl von Aktivitäten bewertet:

  • engagierte Beteiligung an Unterrichtsgesprächen,
  • konzentriertes Arbeiten im Unterricht,
  • originelle Problemlösungen,
  • Bildung und Formulierung von Urteilen,
  • Engagement bei Referaten, Präsentationen und anderen Kreativleistungen,
  • Bereitschaft der Beteiligung an außerunterrichtlichen Aktivitäten (Olympiaden, Wettbewerbe).

Schwerpunktsetzungen bei der Bewertung unterrichtsbegleitender Leistungen werden durch den Fachbereich geregelt.

Alle schriftlichen Tests und Klausuren werden nach der Auswertung mit den Schülern eines Kurses vom Fachlehrer wieder eingesammelt. Eine Unterschrift der Eltern bzw. des volljährigen Schülers ist in der Regel nicht erforderlich. Die Arbeiten werden in der Schule vom Fachlehrer für zwei Kalenderjahre archiviert.

 

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