Bedrückendes Gefühl in Neuengamme... PDF
Freitag, den 23. März 2018

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Exkursion der 10. Klassen in die KZ-Gedenkstätte

Am Donnerstag, dem 22.02., führten die zehnten Klassen des Gymnasiums Gadebusch eine Exkursion im Rahmen des Geschichtsunterrichts in das KZ nach Neuengamme, in der Nähe von Hamburg, durch.

Uns wurde ein interessanter und spannender Einblick durch die Tourguides in das Gelände des ehemaligen Arbeitslagers sowie die Eindrücke, die aus dieser Zeit noch erhalten sind, gegeben.

Es umgab uns jedoch ständig ein bedrückendes Gefühl, weil wir wussten, dass an genau diesem Ort eine riesige Anzahl an Menschen bewusst und oft ohne Grund ermordet wurde. Durch Fragen, welche wir jederzeit stellen durften, wurde uns die Möglichkeit gegeben unsere eigenen Gedanken mit in die Führung aufzunehmen um intensivere Einblicke zu erlangen.

Anfangs fanden wir uns auf dem Anreise- und Appellplatz ein, welcher einen überragenden und eindrucksvollen Blick bot. Im Anschluss bekamen wir die Möglichkeit, uns in Gruppen die Ausstellung, die sich in einer der Baracken befand, etwas genauer anzusehen, um uns noch genauer in diese Zeit hineinzuversetzen. In der Ausstellung fanden wir Bücher von ehemaligen Gefangenen und Soldaten vor, die ihre Zeit dort schilderten.

Nach einem kurzen Rundgang über das restliche Gelände, der uns auch an den von den Häftlingen abgelegten Hafenbecken vorbeiführte, kamen wir an einem großen Gebäude an, das als Denkmal fungierte. In diesem Gebäude hingen meterlange Listen an den Wänden mit ca. 23000 Namen der ca. 60000 getöteten Inhaftierten, von der Decke. Man erkannte nochmals die gigantischen Ausmaße der Massenmorde in diesem Arbeitslager. Die Führung endete am Mahnmal, wo wir unseren Kranz ablegten.

Emma Weigert, 10c