schwedisch-deutsches Geschichtsprojekt 2009-10 - 4. Tag Abschied von Åmål PDF
Samstag, den 03. Oktober 2009
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schwedisch-deutsches Geschichtsprojekt 2009-10
1. Tag Aufbruch nach Åmål
2. Tag Wiedervereinigung
3. Tag Sightseeing im Dalsland
4. Tag Abschied von Åmål
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Abschied von Åmål

 

Am Donnerstagmorgen brachen wir abermals gegen 8.30 Uhr auf um unseren letzten Tag im Königreich Schweden zu verbringen.
Kaum waren wir im Gymnasium angekommen, erwartete uns eine Überraschung durch unsere Gastgeber, denn dachten wir bereits am Dienstag alles über die Geschichte des Gebäudes in Erfahrung gebracht zu haben, wurden uns die „Geheimnisse“ des Karlsberggymnasiet offenbart. Das Gebäude sollte nämlich während des Kalten Krieges im Falle eines Angriffs aus dem Osten als Krankenhaus dienen. Wir wurden durch die unterirdischen Gänge und bunkerähnlichen Katakomben der Schule geführt, welche heute als Abstellräume sowie als Künstlergarderoben und Orchestergraben des überregional genutzten Theaters der Schule Verwendung finden.
Danach besuchten wir das Heimatmuseum Åmåls. Dort wurden wir von Håkan Bürgemeister begrüßt, welcher auch in Gadebusch bestens bekannt ist. Drei Etagen standen uns zur Verfügung, um in der Geschichte des Dalslandes herumzustöbern.
Anschließend begaben wir uns zurück ins Gymnasium, um unsere Arbeit wieder aufzunehmen und zu beenden. Die Ergebnisse werden demnächst vorgestellt.
Den Rest unseres Nachmittags verbrachten wir gemeinsam beim Bowling und mit dem Kochen schwedischer Spezialitäten.
Wir verlassen Schweden am Freitag mit gemischten Gefühlen. Traurigkeit über den Abschied, aber zugleich aufkommende Freude auf unser eigenes Zuhause bewegen uns.
Schließlich danken wir unseren schwedischen Freunden, vor allem Hendrik Olsson und Christian Bruce, für die Gastfreundschaft und die positiven Erfahrungen, die wir machen durften. Weiterhin gilt großer Dank den Städten Åmål und Gadebusch, ohne deren Unterstützung solch ein Projekt gar nicht realisierbar gewesen wäre. Ein Dankeschön an unsere Lehrer Frau Voß, Herr Meyer-Bissert und Frau Birke.

Wir hoffen, dass dieses Projekt, welches auf zwei weitere Jahre angelegt ist, noch mehr Erfolge auf interkultureller Ebene erzielen kann.