Herr Daschke - unser neuer Schulsozialarbeiter PDF
Montag, den 05. November 2012

bild„Meine Tür steht für jeden offen." - Ein Interview mit unserem neuen Schulsozialarbeiter

Wir freuen uns, den neuen Schulsozialarbeiter an unserer Schule begrüßen zu dürfen.
Da viele jedoch noch nicht wissen, dass er seine Arbeit hier an unserer Schule aufgenommen hat und wer er überhaupt ist, hat ihn Lisa Thiele, Klasse 11 zu einem kleinen Interview gebeten.

 

Lisa: Herr Daschke, stellen Sie sich doch mal unseren Schülern und Lehrern vor.
Herr Daschke: Ja, hallo! Mein Name ist Martin Daschke, ich bin 33 Jahre alt und lebe in Schwerin. In meiner Freizeit gehe ich regelmäßig joggen und spiele bei den Herren des PSV Schwerin Basketball. Zudem bin ich begeisterter USA - Urlauber, was sich auch in meinem Lieblingsessen Fastfood widerspiegelt.

Lisa: Wie kamen Sie dazu, Schulsozialarbeiter zu werden? Was haben Sie zuvor gemacht?
Herr Daschke: Ich bin gelernter IT- Systemkaufmann und habe nach der Ausbildung bei verschiedenen Bildungsträgern in Schwerin und Hamburg gearbeitet. Da ich ein Befürworter des Konzepts „lebenslanges Lernen" bin, habe ich eine berufsbegleitende Aufstiegsqualifizierung zum Berufspädagogen absolviert. In meiner letzten Tätigkeit habe ich ein Projekt mit unterschiedlichen Schulen umgesetzt, in dem es darum ging, Schülern den MINT (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) Bereich näherzubringen. Dann habe ich gehört, dass Frau Rossow, eure ehemalige Schulsozialarbeiterin, hier aufhört und habe mich sofort beim Gymnasium beworben, damit ich diese Stelle bekomme, was dann ja auch geklappt hat, wie man sieht.

Lisa: Was macht Ihnen besonders Spaß an Ihrer Arbeit?
Herr Daschke: Am meisten gefällt mir das Mitgestalten an schulischen Dingen, aber auch an Freizeitangeboten. Auch das Fördern von Sozial- und Berufskompetenzen finde ich sehr spannend an meinem Beruf.

Lisa: Bei welchen Problemen können die Schüler zu Ihnen kommen, und wann?
Herr Daschke: Ich bin jeden Montag und Mittwoch ab 7:30 bis 13:45 in der Schule, hinten im Verwaltungstrakt bei dem Sekretariat. Es gibt nicht wirklich eine Regelung, wann Schüler zu mir kommen können. Ich möchte nicht nur bei Problemen für die Schülerschaft da sein, sondern einfach als offenes Ohr, ob bei Problemen oder anderen Dingen, über die man einfach mal reden möchte. Meine Tür steht jederzeit für jeden offen, auch für die Lehrer.

Lisa: Wie versuchen Sie Probleme zu lösen?
Herr Daschke: Dafür gibt es keinen bestimmten Rahmenplan, das mache ich immer ganz individuell. Ganz wichtig ist dabei die Kommunikation, dass man miteinander spricht! Wir setzten uns dann immer an meinen großen Tisch und besprechen das Problem. Dabei wirke ich meist wie ein Moderator, der zwischen den zwei Parteien vermittelt. Ich gebe also als Außenstehender Impulse, damit wir zusammen das Problem lösen können.

Lisa: Gibt es etwas, was Sie an unserer Schule verändern bzw. bewirken möchten?
Herr Daschke: Ich muss die Schule erst einmal genauer kennenlernen, denn ich bin ja erst seit zwei Monaten hier. Aber ich bin dabei, ein Programm zu entwickeln, denn als wichtigen Punkt meiner Arbeit sehe ich auch die Präventionsarbeit zu Mobbing, Gewalt und all den Dingen, die verhindert werden sollten. Dazu werden auch bald Flyer für die Schüler ausliegen.

Lisa: Vielen Dank Herr Daschke, nun wissen die Schüler, an wen sie sich wenden können, falls ihnen etwas auf dem Herzen liegt. Ich wünsche Ihnen viel Spaß an unserer Schule als neuer Schulsozialarbeiter.


Lisa Thiele TG 11-1