Oberstufe - Einführungsphase Klasse 10 PDF

Der Fächerkanon und die zu erteilenden Wochenstunden sind durch die Kontigentstundentafelverordnung vom 27. April festgelegt, Unterschiede zu anderen Schulen betreffen im Wesentlichen den Wahlpflichtunterricht, der halbjährlich wechseln kann und vier Wochenstunden umfasst.

Der überwiegende Teil des Unterrichtes wird im Klassenverband erteilt, die Leistungsbewertung orientiert sich an den Vorgaben der §§ 62, 63, 64 des Schulgesetzes, es gilt die gängige Zensurenskala von 1 bis 6. Keine der Halb-oder Endjahresnoten erscheinen auf dem späteren Abiturzeugnis, da die Schüler in diesem Schuljahr noch das übliche Zeugnis überreicht bekommen. Die einzige Information aus den vorherigen Schuljahren auf dem späteren Abiturzeugnis ist die Angabe, in welchen Schuljahren welche Fremdsprachen vermittelt wurden. Mehr Informationen finden sich auf einem Abgangszeugnis, das ein Schüler erhält, wenn er in der Klasse 11 oder 12 die Schule vorzeitig verlässt. Weitere Informationen dazu können hier eingesehen werden.

Zum Halbjahr der Klassenstufe 10 werden den Schülern in einer Veranstaltung die Grundzüge der Qualifikationsphase präsentiert. Dazu gehören

  • die Aufnahmekriterien, die im allgemeinen durch die Versetzung in Klasse 11 erfüllt sin,
  • die Organisation der Qualifikationsphase, also der Klasse 11 und 12,
  • die Fächerwahl durch die Schüler im Hinblick auf die schulorganisatorischen Möglichkeiten des Gymnasiums Gadebusch,
  • die Gliederung in halbjahresbezogenem Unterricht, zum Teil im Klassenverband und in Kursen,
  • die Bedingengen zu Leistungsnachweisen und deren Bewertungen,
  • die veränderte Notenskala von 00 bis 15, die gleichzeitig Zählgrößen bei der Bildung des Abiturdurchschnittes sein können,
  • das Studienbuch,
  • die in Blöcken gegliederte Einbringungsverpflichtung für die sogenannte Gesamtqualifikation, also faktisch dem Abiturergebnis,
  • schließlich die Art, Wahl und Regelungen der Abiturprüfungen.

Danach wählen die Schüler ihre Fächer für die beiden kommenden Schuljahre. Der aktuell gültige Wahlbogen kann hier eingesehen werden.

Die Schule erstellt aus der Wahlentscheidung und eventuell notwendiger Umwahlen ein Kurssystem und sorgt im Rahmen ihrer schulorganisatorischen Möglichkeiten für die Bereitstellung der materiellen und personellen Erfordernisse.
Die Fach- und Kursangebote werden sich sicher auch bei vergleichbaren Schulen unterscheiden. Gelegentlich möchten Schüler im Verlauf des zweiten Halbjahres noch umwählen.
Dies ist nur in folgenden beiden Fällen und damit in sehr begrenztem Umfang möglich:

  • Das dann schon existierende Kurssystem und damit die Personalplanung werden nicht tangiert und
  • der Fachwechsel führt zu einer besseren Ausgeglichenheit der Kursstärken.

Die Entscheidung obliegt grundsätzlich dem Schulleiter; er muss seine Entscheidung nicht detailliert begründen.